Download Pressefoto (3MB)   Foto: In Wiesbadener Kitas spielen und lernen Kinder mit und ohne Beeinträchtigung in einer Welt. Unter anderem der Mobile Inklusionsdienst MID von Känguru macht es möglich.
 

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Känguru vertritt Wiesbaden auf dem UNESCO-Gipfel "Inklusion – Die Zukunft der Bildung"

Gemeinnützige Känguru GmbH stellt Mobilen Inklusionsdienst für Kindertagesstätten in Wiesbaden vor / Ausgezeichnetes Modellprojekt der IFB-Stiftung

Wiesbaden, 13. März 2014. Die Deutsche UNESCO-Kommission richtet am 19. und 20. März 2014 den Gipfel "Inklusion – Die Zukunft der Bildung" in Bonn aus. An der Ausstellung von Praxisbeispielen zur inklusiven Bildung nimmt auch die Wiesbadener Gemeinnützige Känguru GmbH teilt und zeigt, wie Kindertagesstätten durch externe Fachkräfte so unterstütz werden können, dass sie Kinder mit Behinderung aufnehmen und ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend fördern können.

Der UNESCO-Gipfel wird veranstaltet in Kooperation unter anderem mit Aktion Mensch, der Bertelsmann Stiftung, dem Bildungs- und Förderungswerk der GEW und dem Deutschen Institut für Menschenrechte. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt die Konferenz, auf der politisch Verantwortliche, Bildungseinrichtungen, Experten aus Wissenschaft und Verbänden über den Ist-Zustand der Umsetzung von Inklusion in Deutschland diskutieren, Praxisbeispiele vorstellen und Leitlinien zur weiteren Umsetzung erarbeiten.

Mobiler Inklusionsdienst für gemeinsamen Kita-Besuch
 „Inklusion im Bildungsbereich bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, an Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale entwickeln zu können“, sagt Silke Morini, Geschäftsführerin der zur IFB-Stiftung gehörenden Gemeinnützigen Känguru GmbH. Känguru ist der Bereich der IFB, der bei der Frühförderung von Kindern ansetzt. Er unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt.

Seit 2006 gibt es das von der Stadt Wiesbaden entwickelte Modell des Mobilen Inklusionsdienstes (MID). Der MID von Känguru begleitet, unterstützt und fördert Kinder mit besonderen Bedürfnissen in der Kindertagesstätte. Unter dem Motto „Eine Kita für alle“ soll jedes Kind, unabhängig von seinem Hilfebedarf, die Möglichkeit haben, „seine Kindertagesstätte“ „um die Ecke“ zu besuchen. Der MID stellt Kindertagesstätten pädagogische Fachkräfte zur Verfügung, beschäftigt sind die Fachkräfte bei Känguru, nicht bei den Kindertagesstätten. „Die Arbeitsstellen sind daher unabhängig von der Anwesenheit der Kinder mit Behinderungen in Kindertagesstätten“, erklärt Morini. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgehoben im Team der IFB. Sie haben hier eine Anbindung an die Fachlichkeit und Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen, die eine vergleichbare Arbeit leisten. Außerdem profitieren sie von den IFB-Weiterbildungsmaßnahmen und dem internationalen Netzwerk der IFB-Stiftung.“

Für ihr Engagement und den Mobilen Inklusionsdienst wurde die IFB 2012 als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen ausgezeichnet. Damit gehört die IFB zu den Preisträgern 2012 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“.

Weitere Informationen: www.kaenguru-hilft.de/fib


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Kontakt für Interessierte:

Silke Morini
Geschäftsführerin Gemeinnützige Känguru GmbH
Bahnstraße 9a
65205 Wiesbaden-Erbenheim
Telefon:    0611 7243949
Mobil:        0162 2904908
E-Mail:      silke.morini@ifb-stiftung.de
 

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Kontakt für Medien:

IFB-Stiftung
Silvia Bergmann
Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit
Bahnstraße 9a
65205 Wiesbaden
Telefon:    0611 182830
Telefax:    0611 40809929
E-Mail:      silvia.bergmann@ifb-stiftung.de

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Hintergrund:

Seit 1959 ist es das Ziel der gemeinnützigen IFB-Stiftung Inklusion durch Förderung und Betreuung, die Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase zu verbessern.

"So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Betreuung wie nötig", so der Leitgedanke der Organisation, die Menschen jeden Alters unterstützt. Ursprünglich als private Elterninitiative in Wiesbaden gegründet, begleitet, unterstützt und fördert die Organisation IFB heute rund 1 500 Betroffene mitsamt ihren Angehörigen.

IFB: Känguru – Zuhause – JOB – Rhinos – Hospizium – Löwenmut – Ehrenamt

In insgesamt sieben Bereiche gliedern sich die unterschiedlichen Leistungen –

je Lebensphase und Alter der Klientinnen und Klienten.

Känguru setzt bei der Frühförderung von Kindern im Säuglingsalter an und unterstützt Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher mit Handicap lebt. Bei Zuhause werden Menschen mit Behinderung betreut, die in den eigenen vier Wänden bzw. von ihren Eltern oder Angehörigen unabhängig und selbstbestimmt leben möchten, aber auf Pflege und/oder Betreuung angewiesen sind. Die Gemeinnützige JOB GmbH gibt Menschen mit Handicap eine berufliche Perspektive. Der Sportbereich Rhinos tut dies in sportlicher Hinsicht. In der letzten Lebensphase steht Hospizium mit den Bereichen ADVENA und den Hospizbereich für schwerstkranke junge Menschen Betroffenen und Angehörigen zur Seite. Löwenmut fasst die IFB-Leistungen außerhalb Deutschlands zusammen – aktuell fokussieren sich die Aktivitäten auf das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver nahe Johannesburg (Südafrika). Alle Bereiche werden von Ehrenamt unterstützt – aktuell sind etwa 250 Freiwillige für die oben genannten IFB-Töchter und Engagements tätig.

Die IFB-Stiftung beschäftigt über 800 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 40 Einrichtungen in Wiesbaden und Umgebung, im Rheingau-Taunus-Kreis, im Main-Taunus-Kreis, im Landkreis Limburg-Weilburg, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika).

Sie ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig. Geleitet wird die gemeinnützige Organisation von Wolfgang Groh.

Weitere Informationen:

Stets aktuelle Informationen rund um unsere Aktionen finden Sie auch auf Facebook sowie auf Google+ und über Twitter (@IFBeV).  

 
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V.i.S.d.P. IFB-Stiftung Inklusion durch Förderung und Betreuung, Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender

 



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