Inklusion beginnt mit Frühförderung bei den Kleinsten

Frühförder- und Frühberatungsstelle feierte 2011 25-jähriges Bestehen mit Tag der offen Tür


Im Gespräch mit Marion Wack-Frankenbach, Leiterin der Känguru Frühförder- und Frühberatungsstelle:
 
Was ist Frühförderung?

Frühförderung umfasst Förder- und Unterstützungsangebote für Kinder, die in ihrer Entwicklung auffällig, verzögert oder behindert sind, beziehungsweise für Eltern von Kindern, die sich Sorgen um die Entwicklung ihrer Kinder machen.
 
Frühförderung hat das Ziel, betroffenen Kindern und ihren Familien zu helfen, so dass sich das Kind möglichst gut entwickeln kann. Frühförderung bedeutet, die Stärken eines Kindes individuell zu entwickeln, Fähigkeiten zu entfalten. Es ist ein freiwilliges Angebot, das Eltern in Anspruch nehmen können.
 
Wir geben Familien Orientierung in ihrer schwierigen Situation, begleiten und beraten sie. Unser Motto ist "Hilfe zur Selbsthilfe". Ein wichtiger Punkt, damit Familien langfristig ihre Situation meistern, ist unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Erziehern, niedergelassenen Therapeuten, sozialpädiatrische Zentren, Spezialambulanzen, Beratungsstellen, Kindertageseinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe – also denjenigen, denen Eltern in ihrem täglichen Leben begegnen. Die Vernetzung der betroffenen Familie ist wichtig, denn die Folgen einer Behinderung und Entwicklungsverzögerungen betreffen viele Lebensbereiche. Eine von anderen Einrichtungen isolierte Beratung und Förderung wäre das genaue Gegenteil von dem, was Inklusion bedeutet.


Was ist das Ziel der "Känguru"-Frühförder- und Frühberatungsstelle?

Wir beginnen wenn möglich mit der Beratung bereits im Säuglingsalter, weil wir festgestellt haben, dass Eltern viele Fragen haben und Kinder vielfach auch schon vor dem Besuch einer Kindertagesstätte Förderbedarf haben. Je eher Behinderungen und Entwicklungsverzögerungen erkannt und gefördert werden, desto besser sind die Entwicklungschancen und die Perspektive auf ein maximal selbstbestimmtes Leben.
 
Unsere Aufgabe ist die Suche nach Hilfe: Was nutzt dem Kind, der Familie, um besser in ihrem Leben zurechtzukommen. Ziel unserer Arbeit ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung so zu fördern – oder an andere Stellen weiterzuvermitteln –, dass sie ihre individuellen Möglichkeiten entfalten können und am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können. Das umfasst die Entwicklungsbereiche Bewegung, Sprache, Wahrnehmung, Denken, Emotion und Sozialverhalten. Unser Ziel ist es, die Teilhabechancen von Kindern mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung zu fördern und Inklusion von klein auf möglich zu machen.


Was sind Ihre Aufgaben?

Unsere Frühförder- und Frühberatungsstelle hat zwei Standbeine:

Wir sind einerseits Ansprechpartner für Eltern. Wer sich Sorgen um die Entwicklung seines Kindes macht, kann uns ohne vorherige Antragstellung oder Überweisung ansprechen. Wir begleiten Eltern dann auf ihrem Weg, unterstützen und helfen wo wir können. Sollte eine Frühförderung notwendig sein, müssen Eltern einen Antrag beim Amt für soziale Arbeit stellen. Auch dabei helfen wir.
 
Andererseits sind wir Ansprechpartner für Kindertagesstätten mit unserer heilpädagogischen Fachberatung. Sind Erzieher bezüglich der Entwicklung oder des Verhaltens eines Kindes unsicher, können sie sich an uns wenden, wir beobachten das Kind. Zunächst muss jedoch – und das ist eine absolute Grundvoraussetzung dafür, dass wir eine Kita besuchen – das Einverständnis der Eltern zur Begutachtung vorliegen. Wir schauen uns ein Kind bei Bedarf mehrmals an, wenn eine eindeutige Einschätzung oder eine Entwicklungsbeobachtung erst nach mehrmaligem Besuch möglich sind. Vier bis fünf Beratungstermine pro Kind im Jahr kommen vor. Wir sprechen mit den Erziehern und Eltern und wenn nötig, stellen die Eltern einen Antrag auf Förderung.
 
Wir haben den gesetzlichen Auftrag, eine offene Beratungsstelle zu sein, Anlaufstelle zu sein, ohne vorher eine Auswahl zu treffen. Wenn Eltern zu uns kommen, die Sorgen in Bezug auf die Entwicklung ihres Kindes haben, helfen wir. Auch bei den Kindertagesstätten treffen wir keine Vorauswahl – wir arbeiten mit allen Kitas zusammen, die das wünschen, unabhängig von der Trägerschaft. 


Sie haben die Anfänge der Frühförder- und Frühberatungsstelle miterlebt, wie waren die Anfänge?

Ich studierte in den 1980-er Jahren Sozialpädagogik an der Fachhochschule Wiesbaden. Studienbegleitend lernte ich als Praktikantin die damals noch jungen Ansätze der Frühförderung kennen. Mich hat das so begeistert, dass ich sofort nach meinem Abschluss 1987 bei der Frühförder- und Frühberatungsstelle der IFB angefangen habe. Die hatte gerade erst ihre Arbeit aufgenommen und es reizte mich, den Aufbau mitgestalten zu können.
 
Seit 2010 leite ich die Beratungs- und Förderstelle, die heute 6 Mitarbeiterinnen beschäftigt – Diplom-Sozialpädagogen, Diplom-Pädagogen, Heilpädagogen, Motopäden, teilweise mit Zusatzausbildung Familientherapeut. Es werden 51 Kinder wöchentlich durch eine Frühförderung versorgt. Das ist eine festgelegte Zahl, die sich aus der Zahl der Mitarbeiter errechnet.
 
Damals wie heute war unser Ansatz ganzheitlich und familienorientiert. Jeden Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – als Teil der Gesellschaft zu sehen, war bei uns schon immer gelebte Praxis. Unser Blick auf die Kinder und die Familien ist immer der, sie nicht als etwas Besonderes zu sehen, sondern als Familie in einer besonderen Situation. Das ist ein großer Unterschied! Unser Wunsch ist, dass mehr Selbstverständlichkeit einzieht im Umgang mit Anderssein. Das Erleben von Anders-Sein gehört zu den wesentlichen Grunderfahrungen in jedem Leben.  


Wie helfen Sie Eltern, wie sieht Ihre Arbeit aus?

Liegt eine offensichtliche Behinderung vor oder gibt es den Verdacht einer Behinderung, erfahren die Eltern dies in der Regel von Klinik- oder Kinderärzten. Bei einer Entwicklungsverzögerung, die erst im Laufe des Heranwachsens erkennbar wird, geht die Initiative oftmals von den Kindertagesstätten aus. Oder die Eltern bemerken, dass mit ihrem Kind etwas anders ist.
 
Dann können sich die Eltern an uns wenden, ohne Überweisung oder Antrag. Wir helfen ihnen, die nächsten Schritte zu gehen, belgeiten sie auf ihrem Weg. Das sind dann zunächst Fragen wie: Wer kann uns helfen? Was hat mein Kind genau? Wer kann eine ganzheitliche Diagnose stellen? Welche Stelle ist für unsere Situation der richtige Ansprechpartner? Wo können wir hingehen? Was sollen wir tun?
 
Wir bieten jeder Familie zunächst ein telefonisches Erstgespräch an. Oftmals erkennen wir bereits im ersten Gespräch, an welche Stelle sich die Eltern wenden können, vermitteln an den richtigen Ansprechpartner weiter. Oder aber, wir laden die Eltern zu einem persönlichen Erstgespräch ein, um uns ein genaueres Bild zu machen. An dem nehmen dann zwei Mitarbeiter von der Frühförder- und Frühberatungsstelle teil. Gemeinsam mit den Eltern wird dann geschaut, was für die optimale Entwicklung des Kindes sinnvoll ist. Das ist wichtig: Wir arbeiten immer mit den Eltern, ohne Einverständnis der Eltern passiert bei uns nichts. Da wir der Schweigepflicht unterliegen, sind die Probleme der Familien bei uns gut aufgehoben.
 
Wir arbeiten eng mit Kinderärzten und Therapeuten zusammen und sollte eine Frühförderung notwendig sein, helfen wir bei der Antragstellung auf Förderung beim Amt für soziale Arbeit. Wird der Antrag genehmigt und übernehmen wir die Förderung, kommen die Eltern dann mit ihrem Kind entweder zu uns oder wir arbeiten mit dem Kind zuhause.  


Sie helfen auch Kindertagesstätten, wie sieht Ihre Arbeit im Bereich heilpädagogische Beratung aus?

Über die heilpädagogische Fachberatung erreichen wir etwa 70 bis 75 Kinder pro Jahr. Wenn Eltern die Vermutung haben, dass sich ihr Kind mit Blick auf seine motorischen oder kognitiven Fähigkeiten nicht altersgemäß entwickelt, sprechen sie oftmals mit den Erziehern ihrer Kita darüber. Oder aber, den Erziehern fällt ein Kind auf. Dann können sie sich an uns mit der Bitte wenden, das Kind vor Ort in der Kindertagesstätte anzuschauen.
 
Wir klären dann zunächst ab – in Form einer schriftlichen Einverständniserklärung –, dass die Eltern des betroffenen Kindes mit einer Beobachtung einverstanden sind. Wenn sie dies wünschen, gehen wir in die Kita und schauen uns das jeweilige Kind an. Und nur dieses Kind! Manch einer hat Angst, wir werfen einen Blick auf alle Kinder, aber das ist nicht unser Auftrag. Nur für das eine Kind, für das dessen Eltern ihr Einverständnis gegeben haben, kommen wir in die Kita, nur diesem einen Kind gilt unsere Aufmerksamkeit!
 
Es kann sinnvoll sein, dass wir ein Kind mehrmals sehen, um die Entwicklung optimal einschätzen zu können. Erkennen wir eine Entwicklungsverzögerung, kommen die Eltern zum Gespräch in die Frühförderstelle, eventuell muss ein Antrag gestellt werden oder wir vermitteln die Eltern weiter.  


Was hat heilpädagogische Fachberatung mit Inklusion zu tun?

Wir haben nicht das Ziel, Kinder aus der Einrichtung zu holen. Wir gehen hin und schauen uns das Kind an. Wir beraten die Erzieher, damit es in der Kita bleiben kann, trotz mancher Schwierigkeiten. Das ist inklusiv. Unsere Arbeit ist eine aufsuchende Tätigkeit. Wir sagen nicht, "Ihr müsst zu uns in die Beratungsstelle kommen und euch ein Spezialangebot abholen". Wir gehen in das Lebensumfeld der Kinder hinein, arbeiten vor Ort, im täglichen Lebensraum der Familie. Die Grundidee ist, dass wir dorthin gehen, wo die Menschen leben – und das ist Inklusion.  


Wer kommt zu Ihnen?

Eltern, die sich um die Entwicklung ihres Kindes Sorgen machen, was die Bewegungs- und Sprachentwicklung, das Verhalten oder Spiel oder die geistige Entwicklung betrifft.
Das kann der Fall sein, wenn Kinder früh geboren wurden, Ärzte eine entsprechende Empfehlung geben oder Eltern im Laufe des Heranwachsens ihres Kindes Rat zur Entwicklung suchen.
 
Man darf auch zu uns kommen, wenn man in dem Prozess begleitet werden möchte, was das Kind eigentlich hat, wenn unklar ist, was das Kind genau braucht. Wir helfen der Familie, noch mehr Stellen zu finden, wo sie noch mehr Information bekommen, wo das Kind zur Diagnostik hinkann.
 
Wir haben auch viele Kinder mit Migrationshintergrund hier. Alle Eltern, die ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Wiesbaden haben, können zu uns kommen. Da wir über die Stadt finanziert werden, entstehen den Familien keine Kosten.  


Was tun Sie konkret? Geben Sie uns bitte Praxisbeispiele.

Unsere Arbeit ist mobil: Familien früh zuhause zu besuchen, ihnen entgegenzukommen in ihrem Bedarf mit kleinen Kindern, das ist unser Angebot.
 
Bei den Familien mit Migrationshintergrund gilt es zunächst, die Sprachbarriere abzubauen. Entweder haben die Eltern einen Menschen ihres Vertrauen, der übersetzt. Oder wir wenden uns an die Beratungsstellen der Stadt Wiesbaden, die Übersetzer vermitteln können.
 
Etwa 1,5 Stunden pro Woche arbeiten wir mit dem Kind – je nachdem, was das Kind braucht, arbeiten wir in den speziell für Kinder mit Behinderung eingerichteten Räumen unserer Förderstelle oder wir gehen in die Familie, arbeiten bei ihnen zuhause. Dass die Eltern mit dabei sind, ist uns wichtig, denn nur so können wir gemeinsam Veränderungen erreichen, die nachhaltig für das Kind sind.
 
Es kommt natürlich darauf an, ob man beispielsweise ein 6 Monate altes Kind mit Trisomie 21 zuhause besucht, oder ein 5-jähriges Kind mit einer Sprachentwicklungsverzögerung und einem motorischen Problem. Die Bandbreite ist groß. Und dort, wo Eltern dies wünschen, begleiten wir die ganze Familie in ihrer Situation.
 
Sie können sich vorstellen, dass es Eltern oftmals schwerfällt, mit einem Kind mit Behinderung in die Öffentlichkeit zu treten, am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu wollen. Anderssein trifft  leider noch nicht überall auf Toleranz. Wir machen den Eltern Mut, stärken ihr Selbstvertrauen, zeigen ihnen, wie sie in der Öffentlichkeit mit ihrer Situation – zum Beispiel in Bus und Bahn – mit ihrem Kind zurechtkommen.
 
Das machen wir nicht nur in Einzelgesprächen, wir bringen unsere Eltern auch in Kleingruppen zum Erfahrungsaustausch zusammen. Machen Spielrunden für die ganze Familie. Wir holen die Familien aus ihrer – oftmals selbst gewählten – Isolation!  


Mit wem arbeiten Sie zusammen?

Die Frühförder- und Frühberatungsstelle "Känguru" arbeitet mit allen Bereichen der IFB zusammen, die sich mit derselben Altersgruppe befassen wie wir.
 
Das ist einerseits der Mobile Integrationsdienst, der MID. War ein Kind zunächst in der Frühförderung und kommt es nun in die Kindertagesstätte, was aber nur mit einer mobilen Integrationskraft geht, übergeben wir das Kind dem MID. Frühförderung durch uns und parallele Integrationsunterstützung durch den MID schließt sich in Wiesbaden leider aus.
 
Wir arbeiten aber auch mit dem Familienentlastenden Dienst zusammen, mit dem FED. Dieser nimmt den Eltern das Kind ab, wenn Besorgungen, Einkäufe oder ähnliches anstehen, organisiert Freizeitaktivitäten für die betreuten Kinder und gibt ihnen nachmittags Raum zum Toben und Spielen.
 
Auch mit der gemeinnützigen Zuhause GmbH, die für das Kinderhaus in Laufenselden verantwortlich ist, arbeiten wir zusammen. Im Kinderhaus Laufenselden leben Kinder stationär oder verbringen ihre Ferien.
 
Auch außerhalb der IFB und innerhalb der Stadt Wiesbaden sind wir bestens vernetzt – mit Ärzten, niedergelassenen Therapeuten, Krankengymnasten, Logopäden, Physiotherapeuten, Fachleuten, anderen Frühförder- und Beratungsstellen. Wir wollen vernetzt sein mit allen, die inhaltlich mit Inklusion zu tun haben in Wiesbaden. Auch in Hessen, auf Landesebene haben wir gute Kontakte zu anderen Frühförderstellen und Fachverbänden, sind in verschiedenen Arbeitskreisen vertreten.
 
Wir machen auch gemeinsame Termine mit den Eltern, begleiten sie. Zum Beispiel zum Kinderarzt, wenn die Eltern dies wünschen. Unser Auftrag ist es, interdisziplinär zu arbeiten. Wir wollen keine Insellösung für Familien schaffen, sondern sie dabei unterstützen, mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu erfahren. Optimale Absprache und kurze Wege, das ist das Ziel.
 
Und wenn wir interdisziplinäre Veranstaltungen haben – im Frühjahr 2011 hatten wir einen Tag für Kinderärzte hier –, dann arbeiten wir gerne gemeinsam mit anderen Beratungs- und Förderstellen, laden auch diese zum offenen Erfahrungsaustausch ein. Es geht in der Sache immer darum, einem Kind zu helfen und insofern sind wir, die Fachdisziplinen, daran interessiert, dass wir gemeinsam auftreten.  


Wie wird die Förder- und Beratungsstelle finanziert?

Wir werden komplett über die Stadt finanziert. Für die Familien entstehen keine Kosten!
Unter diesem Gesichtspunkt sind wir nicht auf Spenden angewiesen, was unseren Auftrag in Sachen Frühförderung und Beratung betrifft.
 
Wenn wir allerdings etwas außer der Reihe anschaffen wollen, was durch den Etat nicht gedeckt ist, freuen wir uns über Spenden. Zum Beispiel möchten wir ein Trampolin anschaffen, dafür sammeln wir gerade und freuen uns über jede Spende.
 
Wir hatten kürzlich eine Spende von einer Mutter, deren Kind wir vor über 15 Jahren betreut haben. Von dieser Spende haben wir einen Schrank angeschafft, in dem wir unsere Spielsachen unterbringen können. Das hat uns sehr gefreut!  


Was planen Sie für die Zukunft?

Weiterbildung ist für uns ein großes Thema. Alle Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, sich weiterzubilden, denn es gibt ständig neue Entwicklungen und das Thema Frühförderung ist sehr komplex. Man muss sich mit Entwicklungsverzögerung, mit Kindern, mit Behinderung auskennen. Man muss in allen Bereichen Kenntnisse haben oder zumindest ein Verständnis mitbringen, um die Eltern beraten und vermitteln zu können – Medizin, Pädagogik, aber auch die Randbereiche.
 

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Kontakt für Medien:

IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V.
Silvia Bergmann, PR-Redakteurin
Telefon: 0611 40809942 (mo.-fr. 8.00-12.00 Uhr od. mobil)
Mobil: 0162 2904850
Fax: 0611 40809929
 
 
Hintergrund:

Über Känguru und IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. – www.ifbev.de
 
Seit 1959 setzt sich die gemeinnützige Organisation IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. (vormals Interessengemeinschaft für Behinderte e.V. IFB) mit Sitz in Wiesbaden für Menschen mit Behinderung ein.
Der Wiesbadener Christian Groh löste vor über 50 Jahren die Frage, wie er seinem behinderten Sohn eine Schulbildung bieten kann, indem er eine Wanderlehrerin engagierte, die Karlheinz und weitere Kinder mit Behinderung zu Hause unterrichtete. Aus dieser privaten Elterninitiative ist mit der IFB eine Einrichtung geworden, die Menschen mit Behinderung in Wiesbaden und Umgebung in allen Phasen ihres Lebens offen steht – sie begleitet, unterstützt und fördert. Geleitet wird die IFB von Wolfgang Groh, Vorstandsvorsitzender und Sohn des Gründers.
Die IFB beschäftigt über 800 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 40 Einrichtungen in Wiesbaden, im Rheingau-Taunus-Kreis, in Leipzig und in Klipriver (Südafrika). Die IFB ist weltanschaulich unabhängig und gemeinnützig.
 
Ein Bereich der IFB ist die Entlastung von Familien, in denen ein Kind mit Handicap lebt. Dies ist Aufgabe von Känguru und wird einerseits von den Känguru-Kindertagesstätten unter Leitung von Jürgen Schunder realisiert und gehört andererseits zum Arbeitsbereich von Silke Morini, die die Frühförder- und Frühberatungsstellen, den Mobilen Integrationsdienst (MID) sowie den Familienentlastenden Dienst (FED) verantwortet. Zum FED gehört auch das Freigelände Känguru-Land in Wiesbaden Erbenheim. Das Känguru-Land ist ein im Rhein-Main-Gebiet einmaliges behindertengerechtes Spielplatzgelände – inklusive der beiden Lamas Saba und Zulu.
 
Weitere Informationen:

Internet: www.kaenguru-hilft.de
Facebook: www.facebook.com/pages/ifb-kaengurude/207303329300096
 
 

 



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